21. Januar 2021 Interim-Management | Consulting | Agile Coaching

Digitale Vorhaben? Jetzt starten!

Lesedauer 2 min.

Mit „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ () bietet der Bund finanzielle Zuschüsse bei der Umsetzung digitaler Vorhaben bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hierbei werden geplante Inventionen in digitale Technologien wie auch die Qualifizierung von Beschäftigten mit 50% bezuschusst. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen sollten diese Maßnahme unbedingt nutzen, um einen internen Prozess der Digitalisierung zu starten bzw. Wandel zu beschleunigen.

Die Corona-Pandemie hat auf drastische Weise verdeutlicht, wie entscheidend die Weiterentwicklung von analogen zu digitalen Prozessen für Unternehmen geworden ist. Unternehmen, die Ihre Kernprozesse nicht digitalisieren, verlieren immer schneller an Marktanteil und Umsatz. Unter dem Druck der behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, haben es einige Unternehmen geschafft ihre digitalen Vorhaben in kürzester Zeit umzusetzen und damit:

  • Prozesse effizienter zu gestalten,
  • neue Geschäftsfelder zu erschließen,
  • das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln,
  • Umsatzverluste zu kompensieren
  • oder gar die Umsätze steigern zu können.

Aber es sollte keine Pandemie benötigen, um jetzt mit der Digitalisierung zu starten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen laufen Gefahr, den Anschluss an Großunternehmen Ihrer Branchen zu verlieren.

Foto: Logistik von view7 / photocase.de
Foto: Logistik von view7 / photocase.de

Digitale Vorhaben in der Logistik?

Im Umfeld der Transport- und Lagerlogistik gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte relevante Prozesse zu digitalisieren. Indessen spielt es keine Rolle, ob diese Prozesse ausgelagert bei Speditionen und Logistik-Dienstleistern oder intern im Unternehmen stattfinden. Bevor die neuen Vorhaben jedoch geplant werden können, muss der aktuelle Stand der Digitalisierung im Unternehmen ermittelt werden. Bestehende analoge Prozesse sind meist über Jahre hinweg eingeschliffen und in gewisse Routinen übergegangen. Diese Routinen gilt es zu hinterfragen und zu bewerten. Hier kann es helfen sich mit anderen Unternehmen, auch über die eigene Branche hinaus, auszutauschen.

34 Prozent der KMU haben lt. einer aktuellen Studie keine Digitalkompetenzen.

(KfW Research 2020, Leifels A.)

Diese Analyse des aktuellen Standes ist die Ausgangsbasis zur Findung der notwendigen Maßnahmen. Aber Betriebsblindheit verhindert dabei oft eine objektive Einschätzung der Lage. Und neben der Kompetenz spielt auch der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. Nur wenn genügend Freiraum außerhalb des Tagesgeschäftes für die digitalen Vorgaben bereitsteht, können die geplanten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Hier kann eine externe Beratung und Unterstützung hilfreich sein, um die Planung und Umsetzung zum Erfolg zu führen.

8 Ideen für digitale Vorhaben:

  1. Cloud-Lösungen: ermöglichen Sie es Ihren Mitarbeiter:innen von überall und zu jeder Zeit arbeiten zu können.
  2. Virtualisierung: befreien Sie sich von physischen starren Servern und Telefonanlagen. Virtualisierung ermöglicht kurzfristige und bedarfsorientierte Anpassungen Ihrer Infrastruktur.
  3. Digitale Prozesse: verbinden Sie sich mit Ihren Geschäftspartnern und Kunden (mit allen!). Schaffen Sie Schnittstellen und gemeinsame Plattformen. Verhindern Sie jegliche manuellen Prozesse. Kein Papier, kein Workaround per Excel und keine manuelle Erfassung.
  4. Remote-Arbeitsplätze: Ihre Mitarbeiter:innen müssen im Homeoffice und auch mobil in gleicher Qualität arbeiten können, wie im Büro. Stellen Sie Ihren Mitarbeiter:innen ordentliche Headsets und Webcams bereit, wenn Sie professionelle Meetings virtuell durchführen wollen.
  5. Online-Marketing: Investieren Sie in CRM- / Newsletter-Tools (). Erstellen Sie Videos zu Ihren Produkten und modernisieren die Webseite.
  6. E-Commerce: Verkaufen Sie online und bauen eine Community mit Ihren Kunden auf. Erstellen Sie eine B2B-Plattform für Ihre Geschäftspartner und nutzen Sie selbst beim Einkauf ausschließlich elektronische Bestellsysteme.
  7. Business Intelligence: Machen Sie relevante Kennzahlen transparent. Monitoren Sie Prozess via KPI.
  8. Qualifizierungsmaßnahmen: investieren Sie in Ihre Mitarbeiter:innen und qualifizieren sie in Themen wie Digitalisierung, Datenschutz und Methoden wie Design Thinking.

Diese kurze Zusammenstellung soll nur als generelle Anregung dienen. Sie beinhaltet keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Konkrete Beispiele für digitale Vorhaben in der Logistik stellen wir in einem der folgenden Beiträge vor.

Wie weit ist die Digitalisierung bei Ihnen im Unternehmen fortgeschritten? Starten Sie jetzt?

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